Donnerstag, 5. Mai 2022

Tower of London

Hallo,
heute möchte ich Euch einige Bilder vom Tower of London zeigen.
Die Ringburg am nördlichen Ufer der Themse diente den englischen Monarchen als Residenz, Waffenkammer, Zoo, Hinrichtungsstätte und einiges andere.
Entstanden ist der Tower im 11. Jh.



Unsere heutige Tour beginnt an der U-Bahn Station "Tower Hill". Von hier aus hat man bereits einen wunderschönen Blick auf die Festungsanlage.

Wir waren früh am Morgen am Tower sodass der Besucherstrom noch nicht so groß war und wir ohne anzustehen, in das Innere der Anlage kamen.

Der Eintritt ist mit ca. 30 GBP / Person nicht ganz günstig, aber es lohnt sich trotz allem einmal den Tower von innen zu besichtigen. Wir haben uns für 5 GBP /Person noch einen Audioguide geliehen, der in deutscher Sprache durch die verschiedenen Bereiche der Festungsanlage führte.



Das Traitors Gate (Verrätertor) wurde von Edward I. gebaut, um einen Wassertoreingang zum Tower zu schaffen. Bemerkenswerte Gefangene betraten den Tower durch das Verrätertor.


So soll der Schlafsaal des Königs ausgesehen haben.



Und hier die Kapelle, die direkt vom Schlafsaal aus erreichbar ist.



Blick auf den White Tower

Der White Tower ist mit 32,5 * 36m der größte Turm der Festungsanlage. Seine auffallende Gestaltung sorgte dafür, dass die ganze Festungsanlage als Tower bezeichnet wurde, obwohl sie aus mehreren Gebäuden und Gräben besteht.

Blick auf die Tower Bridge, die erst 1894 eröffnet wurde und nichts mit dem Tower zu tun hat.




Die Yeoman Warders, oder umgangsspachlich "Beefeater" genannt, sind die Ordnungstruppe des Towers. Die Yeoman of the Guard sind bis heute die Leibwache der Könige.

Auch heute üben sie noch zeremonielle Aufgaben aus und führen Touristen durch die Anlage.  Nur unter bestimmten Voraussetzungen wird man ein Yeoman Warder und muss mit seiner Familie im Tower wohnen. 

Heute gibt es 36 YW-Dienstposten.

Blick auf die Wohnungen der Yeoman Warders im Tower.


Zwischen 1235 und 1835 beherbergte der Tower eine Menagerie an Wildtieren. Aufgrund von Angriffen auf die Wächter wurden die Tiere an Zoos gegeben.




Der Eingang zu den Kronjuwelen.

Wir waren recht früh hier sodass es keine Warteschlange gab.



Innerhalb des Gebäudes dürfen keine Fotos gemacht werden. 






Die Waffenkammer des Towers.



Die St. John's Kapelle im White Tower.





Mindestens 6 Kolkraben leben im Tower. Einer Legende nach werden der White Tower, die Monarchie und das gesamte Königreich zugrunde gehen würden, wenn die Raben den Tower verlassen würden. um die Raben am wegfliegen zu hindern, werden ihnen vom "Ravenmaster" die Flügel gestutzt.

Stirbt ein Rabe, wird er umgehend ersetzt.


So, damit endet der heutige Bericht über den Tower of London. Wir haben uns gut 4 Stunden in der Anlage aufgehalten und fanden die Führung mit dem Audioguide sehr interessant.

Wenn Dich ein weiterer Bericht über eine Sehenswürdigkeit aus London interessiert, 

dann schau in den nächsten Tagen im Blog vorbei.

LG Heike


Sonntag, 10. April 2022

AIDA 2022: Amalfi Küste


"Kennst Du das Land, wo die Zitronen blühn...", so wird in Mignon, ein Gedicht Goethes, die Italiensehnsucht der Deutschen besungen.

Heute ankerten wir in Palermo, um diesen Tag an der Amalfiküste zu verbringen.

Zuerst ging es Richtung der Küstenstadt Sorrent, die hoch auf einem Klippen liegt und einen weiten Blick über das Meer gewährt. Bei einem Zwischenstopp hatten wir die Möglichkeit, die Stadt zu Fuß zu erkunden.






Durch die engen Gassen (oder wie unsere Reiseleiterin sagte "die Bummelgasse") der 16.000 Einwohnerstadt schlängelten sich 2 Gruppen der Aida Passagiere hindurch.



Die Aushängeware durften wir leider nur im Vorbeigehen bewundern, aufgrund einer Vorschrift der italienischen Regierung waren Landgänge nur in einer "Bubble" möglich.





Am Kloster San Francesco bewunderten wir die Gärten, ....




... bevor wir in dem Innenhof den Kreuzgang besichtigten.













Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick Richtung Neapel und des Vesuvs.






Der Dom von Sorrent mit seinem Campanile.








Am Piazza Tasso trafen sich dann alle Teilnehmer wieder, um gemeinsam zum Bus zu schlendern, um über die Strada Statale 163 Amalfitana die Amalfiküste entlang zu fahren.

Diese Küstenstraße ist 50 km lang und für größere Busse (höher als 4m und länger als 10,36m) gesperrt und zwischen 07.30 -24 Uhr nur in einer Richtung befahrbar.





Zwischenstopp an einem Aussichtspunkt.




Die Kleinstadt Amalfi (5000 Einwohner) wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. In Hafennähe liegt der Domplatz mit dem Dom, der dem heiligen Andreas geweiht ist.



Leider konnte man ihn nur von außen besichtigen, aber wenn man die Stufen zum Portal hochgeht, hat man einen sehr schönen Blick über einen Teil der Stadt.

Wir gingen jedoch zu Fuß die Hauptstraße entlang.






Immer wieder beeindruckten die Felsformationen um das Städtchen herum.




Nach einer kurzen Weile erreichten wir diesen wunderschönen Brunnen mit -zig kleinen Figuren.




Wieder zurück am Dom, stiegen wir die Treppe hoch und standen -leider- vor verschlossener Tür.  Jedoch entschädigte uns der Ausblick, den wir von hier oben hatten.










Bevor es zu einer kleinen Bootstour , um einen Teil der Amalfiküste von Seeseite sehen zu können, hatten wir die Gelegenheit, noch einen kurzen Abstecher zum Strand zu machen.





Und dann ging es zu Wasser an der Küste entlang. 

Blick am Boot aus auf die Küstenstadt Amalfi.




Hier die "Wunderhöhle", die einen kleinen Strand beinhaltet. Wunder deswegen, da Pärchen oft zu zweit die Höhle aufsuchen und nach 9 Monaten zu dritt sind (so die Erklärung unserer Reiseleiterin) 😉






Küssen sich Frischvermählte (die mit einem Boot unter diese Felsformation fahren) und diesen Felsen, die wie zwei Elefantenköpfe aussehen, so bleiben sie ein Leben lang zusammen -- so die Sage.



Hier das ehemalige Haus von Sophia Loren, zwischenzeitlich wurde es veräußert.









 Nach einer guten Stunde auf Wasser, erreichten wir wieder den Hafen von Amalfi, um mit dem Bus zurück nach Palermo zu fahren. Es war -wie immer- einer sehr interessante und informative Fahrt.

Dies war der letzte Stopp unserer Reise, den Küstenort Olbia auf Korsika konnten wir leider wegen starkem Winds nicht anfahren. Und so hört auch dieser Reisebericht auf.

Wer sich aber dafür interessiert, was wir sonst noch so in Deutschland und dem Rest der Welt entdecken, den lade ich ein, immer wieder in den Blog zu schauen.

Bis dahin,

bleibt gesund !

Es grüßt Euch Heike


Tower of London

Hallo, heute möchte ich Euch einige Bilder vom Tower of London zeigen. Die Ringburg am nördlichen Ufer der Themse diente den englischen Mon...