Dienstag, 20. November 2018

Südafrika 2018: Kruger Nationalpark

Heute gibt es weniger Text, dafür mehr Bilder.  In den nächsten 3 Tagen sind wir nämlich mit unserem Auto durch den Kruger Nationalpark gefahren, der das größte Wildschutzgebiet Südafrikas ist.

Er ist von Norden nach Süden ca. 350 km lang, von Westen nach Osten durchschnittlich 54 km breit.
Das Schutzgebiet wurde 1898 unter Präsident Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet und 1926 umbenannt.

Im Kruger gibt es verschiedene Arten von Straßen:
befestigte Straßen, auf denen eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h einzuhalten sind (daran sollte man sich halten, es werden häufig Geschwindigkeitskontrollen gemacht)

unbefestigte Straßen (Dirt Road) , auf denen man langsam fahren muss

und Straßen für Allrad Autos.

Innerhalb des Parks gibt es einige Camps, in denen man, nach Reservierung, übernachten kann. Diese sollten bis 18 Uhr erreicht werden, da dann die Camp Tore (aus Sicherheitsgründen) geschlossen werden. Diese Camps sind  komplett umzäunt, sodass man sich dort auch zu Fuss bewegen kann.

Genug geschrieben, hier die Eindrücke (und ich habe wirklich nur einen Bruchteil der Bilder ausgewählt) unseres  Aufenthaltes:

 Zuerst begegnete uns ein 
fünfbeiniges Zebra








 Die lebte noch.... war wahrscheinlich nur sehr faul.















 Ist er nicht süß, der Kleine?

 Dieser Leopard hatte eine Antilope gewittert und war auf der Pirsch.
Letzlich hat er doch nicht zum Angriff angesetzt, da zwischen ihm
und der Antilope noch ein Graben war.


 Elefantenherde am späten Nachmittag





 2 Geparde


 Auch diese haben ein Tier gewittert....
wir haben aber keines sehen können.












 Diese beiden kleinen Elefanten "kämpften" eine ganze Zeit
lang miteinander. 





 Ein "Kill", den dazugehörigen Leoparden haben 
wir aber leider nicht gesehen.

 Und da ist er: der Löwe








Und wieder Löwen


 Krokodile sind echt eklige Tiere.
 Wir sind dann später nochmal dran vorbei gefahren,
aber leider war der Leopard immer noch nicht 
zu sehen.

 Hier hatten wohl 5 Löwen eine Giraffe 
erlegt. Leider kamen wir zu spät um dieses Ereignis 
mit zu erleben.
Wir haben dies nur von Insassen uns entgegenkommender 
Autos erzählt bekommen.


So, das war mal ein kleiner Eindruck von der phantastischen Tierwelt des Kruger Nationalparks.

Wenn es Dich interessiert, wie die Reise weiter ging, dann schau einfach in den nächsten Tagen wieder rein.

Bis dahin,

LG Heike

PS: Wer den Fehlerteufel findet, der darf ihn behalten.



Montag, 19. November 2018

Südafrika 2018: Fahrradtour und Game Drive

Dieser Tag begann ziemlich ruhig. Heute Vormittag stand eine geführte Fahrradtour an.

Bis unser Guide, der sich dann als "Superman" vorstellte, kam, genossen wir noch ein wenig die Zeit auf unserer Terrasse.



Und irgendwann ging es tatsächlich los 😊

Wir alle sind irgendwie schon jahrelang nicht mehr Fahrrad gefahren und dann direkt durch unbefestigtes Gelände (Sandwege).



Kreuz und quer fuhren wir durch das Reserve (ich hatte schon nach kurzer Zeit die Orientierung verloren) bis wir dann vor einigen Giraffen standen.



Sehr grazil und beeindruckend diese Tiere!



Eigentlich sollte die Tour 3 Stunden gehen, jedoch aufgrund der großen Hitze brachen wir nach 2 Stunden ab und gingen dann mit unserem Guide nochmal zu Fuß zu den Giraffen, die immer noch an der gleichen Stelle standen.
Erstaunlicherweise war der Platz nur ungefähr 5 min von unserer Lodge entfernt..........ich hätte diesen nicht mehr gefunden ... lach




 Thomas und Superman






Wirklich sehr beeindruckend, wenn man ungefähr 10 m neben einer Giraffe steht !!!!!

An diesem Nachmittag hatten wir noch einen Game Drive gebucht. Wir fuhren in einem Jeep in ein nahe gelegenes Reserve in dem Geparden, afrikanische Wildkatzen, Giraffen, Löwen und weitere Tiere lebten.

So sehr unser weiblicher Guide auch durch das Reservat fuhr, ein Tier sahen wir nicht.


Irgendwann stiegen wir dann aus und wanderten zu einem abgelegenen See, an dem häufig Elefanten zu sehen sind (an diesem Tag nicht, zum Glück aber auch keine Löwen). Dafür sahen wir Impala-Köttel. 

Auf einer Anhöhe machten wir dann (mit Kaltgetränken) eine kleine Pause


und genossen einfach den Blick über die Landschaft.

Auch wenn wir an diesem Tag keine Tiere gesehen haben, so war die Fahrt wunderschön und der Sonnenuntergang einfach fantastisch.



Zurück in unserer Lodge gab es auch schon Abendessen und dieses Mal etwas ganz besonderes :

gebratener Büffel............ wahnsinnig lecker !!!!!!!


Mit vollem Bauch ging es dann auch schon wieder Richtung Bett. 

Bis zum nächsten Reisebericht,

LG Heike

PS: Wer den Fehlerteufel findet, darf ihn behalten.



Sonntag, 18. November 2018

Südafrika 2018 Blyde River Bootstour

Am Abend konnten wir im Dunkeln schon erkennen, dass unsere aktuelle Unterkunft nicht ganz nah an der Zivilisation war.
Am Eingangstor wurden wir mit dem Auto von unserer Gastgeberin Sue abgeholt und fast 10 min über eine unbefestigte Straße zu unseren Häusern begleitet. Nach einer kurzen Besichtigung und Erklärung, wo alles im Haus zu finden ist, wurden wir noch darauf hingewiesen, dass wir zum Frühstück in das nahe gelegene Cafe  zu Fuß gehen könnten.

OK.....

Am nächsten Morgen konnten wir uns dann ein Bild von der wunderschönen Landschaft machen und maschierten los.

 Unser Haus mit den beiden Wohnungen....
 .... ziemlich in der Wildnis gelegen.
An Hinweisschildern wurde etwas gespart und so 
wanderten wir mal auf gut Glück los.



Tatsächlich fanden wir auch nach ca. 15 min. Fußweg das Cafe.

24 Degrees ist ein etwa 90 ha großes Areal. Neben dem Ferienhaus gibt es hier auch ein kleines Shopping Center, welches 2 Restaurants, Classic Cars und Motorbike Showrooms enthält, einen Spa Room, in dem nur selbst hergestellte Kosmetika verwendet werden (einfach mal Godding & Godding, Hoedspruit googlen) sowie einige kleine Verkaufsräume, die südafrikanische Sachen anbieten.

Nach dem Frühstück ging es dann erst mal zu den Car und Motorbike Showrooms. Selbst als nicht Autofan konnte man sich nicht an der Vielzahl der motorisierten Fahrzeugen satt sehen.






Wunderschön und sehr originell. Ein Teil der Fahrzeuge ist sogar noch einsatzbereit !

Aber leider mussten wir schon wieder viel zu schnell die Unterkunft verlassen, da wir eine Bootstour auf dem Blyde River gebucht hatten.

Hier konnten wir bei einer 2 stündigen Bootstour die Berge sowie die 3 Rondavels von unten betrachten.




Was für ein fantastischer Ausblick über den Blyde River !

Dieser wird an einer Stelle gestaut.
Wir tuckerten so langsam weiter und unser Guide
erklärte uns (auf englisch) vieles von der Gegend,
der Natur, Pflanzen und den Tieren.

Und, was für ein Zufall..., lag dort eine Herde 
Nilpferde im Wasser.

Ich glaube, wir zählten so um die 20 Nilpferde,
die immer wieder auf- und abtauchten.





Das Nilpferd (oder Flusspferd) ist ein großes pflanzenfressendes Säugertier.
Auch wenn diese Tiere sehr behäbig aussehen, so können sie über kurze Strecken eine Laufgeschwindigkeit von bis zu 50 km/h erreichen. 
Somit gelten sie als eine der gefährlichsten Tiere Südafrikas (auch wenn es keine offiziellen Statistiken gibt).
Zu erwähnen sei noch, dass sie bis zu 30 min unter Wasser bleiben können.




Auf unserer Weiterfahrt sahen wir viele ungewöhnliche Gesteinsformationen und natürlich die 
3 Rondavels. Hier drehte das Schiff und wir fuhren wieder zum Anleger zurück.



Da wir den Staudamm ja bereits vom Schiff aus gesehen hatten, wollten wir ihn natürlich auch von Land aus sehen. Trotz spärlicher bis keiner Beschilderung fanden wir ihn ein Stück die Straße herauf.
Über einen kleinen Fußweg erreichten wir ihn dann auch zu Fuß.


An diesem Tag mussten wir nur noch 30 km bis zu unserer nächsten Unterkunft fahren, der 

Unembeza Boutique Lodge & Spa in Hoedspruit.

Die Unembeza Lodge liegt  in einem kleinen abgegrenzten Reservat, sodass es dort erlaubt ist, sich auch außerhalb der Lodge mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu bewegen.

Wie zogen es aber vor, an diesem Tag erst mal faul am Pool zu liegen, ein gutes Buch zu lesen, zu schwimmen und uns von der Sonne bräunen zu lassen.

Am Abend stand dann noch, für mich das erste Mal, "Sternenfotografie" auf dem Programm.
Schließlich hatten wir das Stativ tausende km weit geschleppt, für ein paar Fotos (ja, Fotografen können echt seltsam sein).

Und da möchte ich mich nochmals bei meinen Mitreisenden bedanken, die immer sehr geduldig gewartet haben, wenn ich fotografierte und mich auch an diesem Abend begleitet haben.



Und hier die Ergebnisse..........

So, wer nun neugierig geworden ist, ob wir auch außerhalb der Lodge waren, der sollte die nächsten Tage einfach wieder in den Blog schauen.

Bis dahin,

LG Heike

PS: Wer den Fehlerteufel findet, darf ihn behalten !

Eryri Nationalpark - Wales

Der Eryri-Nationalpark (bis 2022 Snowdonia Nationalpark ) ist ein Nationalpark im Nordwesten von Wales. Er ist der drittgrößte Nationalpark ...