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Freitag, 20. März 2020

AiDA 2020: Lissabon, Tag 2

Stopp 3: Lissabon (Tag 2):

Guten Tag oder "bom dia" , heute, an unserem 2. Lissabon-Tag, nehme ich euch virtuell auf die Reise mit zur "Cristo Rei"-Statue, die, auf einer Anhöhe neben der Ponte de 25 Abril, steht.

Nach dem Frühstück ging es vom Schiff, wo uns die verspiegelten Gläser des Theatrium von der Gangway aus einen schönen Blick über die Altstadt boten.


Vorbei am Ufer des Tejo ging es dann zu Fuß bis zum Terminal der Fähre (ca. 2km) , die uns nach Cacilhas bringen sollte. Von dort aus wollten wir mit dem öffentlichen Bus hoch zur Statue.

Ein Ticket für die Fähre (5,50 € Hin- und Rückfahrt) war schnell gekauft, die Fähre kam dann auch recht zeitnah. In wenigen Minuten hatten wir den Tejo überquert.

 Wundervolle Aussicht von der Fähre auf Lissabon.

Kommt man  in Cacilhas aus dem Fährenterminal heraus, ist man direkt am Busterminal. Unser Bus fuhr allerdings erst 40 min später.
Direkt wurden wir von einem Einheimischen angesprochen, der uns eine Fahrt mit einem Tuk Tuk anbot. Immer kritisch den Einwohnern der jeweiligen Stadt gegenüber (obwohl mir/uns noch nie etwas passiert ist und wir immer !!! freundlich behandelt wurden), lehnte ich erst einmal wirsch ab.....
Luis ließ aber nicht locker und so überredete er uns, uns für 10€ mit dem Tuk Tuk hoch zur Statue zu fahren.
Bereits während er Fahrt stellte sich heraus, dass dies eine gute Entscheidung war. Es war ein Erlebnis und ich war froh, dass es in dem kleinen Gefährt Sicherheitsgurte gab.


 Durch enge Gassen ging es in zügigem Tempo hoch zur Statue.



Auf dem Parrkplatz vor der Statue angekommen, habe ich mich bei Luis (dem Fahrer) direkt für mein unfreundliches Auftreten am Fähr-Terminal entschuldigt und auch erklärt, wieso ich erst so skeptisch war. (Ich hatte dann doch ein schlechtes Gewissen....)

Luis gab uns noch den Tipp, sollten wir zu Fuß wieder zum Hafen zurück gehen, könnten wir auch den Elevador Boca do Vento nehmen. Dieser verbindet die Oberstadt mit der Unterstadt und man kann noch wunderbar am Wasser entlang gehen, dazu aber später mehr.

 Hier gibt uns Luis noch Tipps.

 Zuerst sieht man die Statue von hinten....

 ... einmal auf die andere Seite und man steht vor dem imposanten 
Eingang.


Für 5€/Person gelangt man mit einem Lift auf den 82m hohen Sockel, auf dem die 28m hohe Statue steht. von hier aus hat man einen wunderbaren Blick über den Tejo, Lissabon sowie Almada. 

Inspiriert von der Jesusstatue in Rio de Janeiro wurde 1940 bei einer portugiesischen Bischofskonferenz beschlossen, als Dank, dass Lissabon vom 2. Weltkrieg verschont geblieben war, auf dem Plateau in Almada eine ähnliche Statue zu bauen. Nach 10 Jahren Bauzeit wurde diese dann an Pfingsten 1959 eingewiehen. 



 Und so einen Aufkleber habe ich bereits 2018 in Südafrika gesehen und fotografiert !!!!
Hier der Link zum Bericht:

https://heikeadamphotographie.blogspot.com/2018/11/sudafrika-2018-uber-den-long-tom-pass.html






Hier kann man sehr schön erkennen, wie sich die Autobahn auf wenige Fahrspuren vor der Brücke des 25. April verengt. Übrigens ist die Brücke Maut pflichtig.



 Im unteren Teil der Statue gibt es einige Räumlichkeiten
um zu beten.


 Das "Cruz Alta", eine Sehenswürdigkeit im wunderschön angelegten Areal um die Statue herum.

Wir nahmen also den Tipp von Luis (unserem Tuk Tuk Fahrer) an und gingen zu Fuß zum Elevador.
Wegbeschreibung:
"Den Berg runter gehen und immer links halten!"

Das war zumindest ein Anhaltspunkt, denn auf dem Weg, auf dem wir gingen, wies nicht ein Hinweisschild auf den Fahrstuhl hin. (Wir trafen übrigens Luis wieder beim runtergehen)



Durch wunderschöne enge Gassen kamen wir dann auch am Fahrstuhl (Eröffnung im Jahr 2000) an. Hier wird man von einem Angestellten des Fahrstuhls erwartet und begleitet. Die Fahrt mit dem Fahrstuhl ist übrigens kostenfrei.




Unten angekommen, geht man ca. 2 km am Ufer des Tejos an verfallenen und abgebrannten Lageschuppen vorbei.

Wir fanden diese verfallenen Gebäude sehr interessant.

 Blick auf die R. de Ginjal mit ihren verfallenen Lagerschuppen

 Blick auf Lissabon und die Aidamar



 Dieses Restaurant soll ein absoluter Tipp sein, es gibt hier 
wohl sehr leckere Fischspezialitäten. Zumindest der Blick ist traumhaft.










 In Cacilhas angekommen, tranken wir im Clube Náutico de Almada 
eine Tasse Kaffee.


Selbstverständlich trafen wir hier wieder Luis.........



Nachdem wir wieder mit der Fähre in Lissabon angekommen waren, gingen wir noch ein wenig durch die Altstadt.

Hier einige Impressionen:









 In Hafennähe ........igitt!

Um ca. 16 Uhr hieß es wieder "Sail away" und mit einem letzten Blick auf den 
Cristo Rei ging es Richtung Leixos / Porto weiter.


Dazu aber mehr in den nächsten Tagen.

Bis dahin,

LG Heike


PS: Wer den Fehlerteufel findet, darf ihn behalten !

Samstag, 14. März 2020

AiDA 2020: Lissabon, Tag 1

Stopp 3: Lissabon (Tag 1)

Am frühen Nachmittag fuhren wir über einen der längsten Flüsse der Iberischen Halbinsel, dem Tejo (1007 km) nach Lissabon. Der Tejo entspringt in Spanien, durchquert Portugal und mündet bei Lissabon im Atlantik. 

Lissabon, die Hauptstadt, ist mit ungefähr 552.000  Einwohner, auch die größte Stadt Portugals. Vom Ufer des Tejo aus, steigt die Stadt über mehrere Hügel empor, die höchste Stadterhebung steigt auf 226 m empor. 


                                                        Blick auf die Brücke des 25. April


Vorbei am Torre Belém, einem des bekanntesten Wahrzeichen Lissabons, wurde im manuelitischen Stil gebaut und hat das große Erdbeben von Lissabon 1755 überstanden.
Er ist 35m hoch, auf der obersten Etage ist heute eine Aussichtsplattform.
Von König Manuel I. in Auftrag gegeben, versinnbildlicht er die Glanzzeit des portugiesischen See- und Handelsimperiums.



Das Padrao dos Descobrimentos wurde 1960 zum 500. Todestag von Heinrich dem Seefahrer errichtet. Es soll an das Zeitalter der Entdeckungen erinnern und zeigt 33 wichtige Persönlichkeiten des Spätmittelalters in Portugal erinnern.

Allen voran Prinz Heinrich der Seefahrer.


Die Ponte 25 de Abril (Brücke des 25. April), ist 3,2 km lang, 2278m gehen über den Tejo. Sie ist weltweit die drittlängste Hängebrücke der Welt und verbindet die Stadtteile Alcantara und Almada.
Ihren Namen bekam sie von der Nelkenrevolution vom 25.04.1974. Die Nelkenrevolution war der Militärputsch gegen die autoritäre Diktatur von Estado Novo. Nach verschiedenen provisorischen Regierungen und führte 1976 schließlich zur Dritten Portugisischen Repubik.



Fährt man unter der Brücke durch, hört es sich wie ein Schwarm Bienen an.


Nach Passieren der Brücke hat man einen wunderschönen Blick auf die Stadt.


Der Platz des Handels gehört zu einem der drei wichtigsten Plätzen Lissabons.




 Neil, der Bordfotograf.



Direkt an der Altstadt legten wir mit dem Schiff an.
 Blick auf die Igreja de Santa Engrácia (Kirche der heiligen Engrácia)


Kaum mit dem Schiff angelegt, begann unser Rundgang durch die Stadt. Vorbei an den wunderschönen, mit Kacheln dekorierten Häuserfronten,





... ging es auf den Platz des Handels. Kaum dort angekommen, wird man alle paar Meter, von Drogenhändler angesprochen ...... (natürlich haben wir nichts gekauft!)

 Mitten auf dem Platz steht die Statue von Jose I.



Der Arco da Rua Augusta, ein überdimensonaler Triumphbogen, steht am Anfang der Rua Augusta. Hier kann man für kleines Geld (3,00 € / Person) mit einem Aufzug auf eine Plattform hoch fahren.




Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick über Lissabon und die Rua Augusta.









In der Rua Augusta reiht sich ein Geschäft an das andere, hierunter auch einige Bäckereien, die das bekannte Gebäck "Pasteis de Nata" , ein Puddingtörtchen aus Blätterteig.













Vom Jardim de Sao Pedro de Alcantara hat man ebenfalls einen wunderschönen Blick über die Stadt auf da Castello de S. Jorge.


 Das Straßenbahn-Netz in Lissabon beträgt ungefähr 31 km. Wir nahmen diese nicht, sondern gingen zu Fuß den Berg von der Ober- zur Unterstadt hinunter.

Vorbei an einigen Wandmalereien....





     ... kam uns eine zweite Bahn entgegen. Hier erkennt man auch die engen Gassen.

Zu Fuß Richtung Castello war es bereits dunkel als wir auf dem gegenüberliegenden Hügel ankamen.
Von einem Aussichtspunkt aus, hatten wir einen sehr schönen Blick über die Stadt und die AiDAmar.



Nach einigen Stunden sowie -zig km kreuz und quer durch die Stadt, ging es nun zurück aufs Schiff.

Wenn Du wissen möchtest, wie unser Ausflug am Folgetag zum Christo Rei war, dann schau in den nächsten Tagen wieder im Blog vorbei.

Bis dahin,

LG Heike

PS: Wer den Fehlerteufel findet, darf ihn behalten.

Glyderau Mountains - Wales

Glyderau Mountains - eine Gebirgskette in Snowdonia (Nordwales). Hier gibt es einige Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen sow...