Mittwoch, 30. Oktober 2019

AiDA 2019: Küste Norwegens ... von Hamburg nach Bergen

Auf meiner dritten AiDA Fahrt in diesem Jahr, ging  es von Hamburg aus die Küste Norwegens entlang.  Der erste Stopp sollte hier die norwegische Stadt Bergen sein.

Zuerst ging es mit der Bahn nach Hamburg, wo wir mittags ankamen. Nachdem wir am AIDA Stand (vor dem Hauptbahnhof) unser Gepäck abgaben, ging es zur Elbphilharmonie. Dort ging es hoch zur "Plaza", von wo aus man einen guten Blick über den Hafen hat.









 Auf der AIDA genossen wir dann noch das gute Wetter bei einem leckeren Cocktail....




... bis es dann um 18 Uhr  "Leinen los" hieß  und bei einem "Sail away" fuhren wir von Steinwerder aus Richtung Elbmündung.





 Sonnenuntergang....








Nach einem Seetag, den wir hauptsächlich an Deck in der Sonne verbrachten, erreichten wir morgens bei herrlichem Wetter Bergen. Bei 248 Regentage im Jahr, wird sie auch die "regenreichtste Großstadt Europas" genannt. Wir hatten also mehr als Glück mit dem Wetter.


Bergen, die zweitgrößte Stadt Norwegens, liegt am inneren Byfjord und wir auch "Tor zu den Fjorden" genannt. Sie ist von 7 Hügeln umgeben, wobei der bekannteste der Floyen (320 m) ist.




Bereits zuhause online geordert, konnten wir mit den Tickets direkt zur Bahn  gehen. Innerhalb kürzester Zeit (5 min.) fährt man mit der Standseilbahn, die einzigartig in Norwegen ist,  hoch zur Bergstation.




Oben angekommen, hat man einen wunderbaren Blick über Bergen. Auf dem Floyen selber kann man sehr gut wandern.

 Und hier natürlich noch ein Entfernungsschild....
...wie in einem früheren Blog geschrieben,
mag ich diese Schilder, auf denen die Entfernungen zu 
verschiedenen Orten angegeben sind.

In der Sommersaison ist das Restaurant täglich geöffnet.

 Vorbei an freilebenden Ziegen (die extrem groß waren)....


 .... und Verbotsschilder für Hexen.....


 ... ging es durch den Wald zu einem See.

 Leider konnten wir nicht um den See wandern, da wegen Bauarbeiten ein 
Teil des Weges gesperrt war.






Nach einer wunderschönen Wanderung fuhren wir am Mittag wieder mit der Bahn zur
Talstation, um noch ein wenig in der Stadt zu schlendern.



Zuerst ging es zum Fischhafen, wo noch Markt war.








Von hier aus hat man auch einen hervorragenden Blick auf den ältesten Stadtteil Bergens: Bryggen, welches von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.
1702 wurde das Viertel durch einen Großbrand zerstört, jedoch direkt nach dem Brand wieder aufgebaut.





Aber auch sonst  kann man noch einige schöne Ecken in der Stadt entdecken.






In Bryggen selber werden die dicht aneinander gereihten Holzhäuser von engen Gassen durchzogen.
Hier entdeckt man neben vielen Kuriositäten und Läden auch Museen.

 Hier hält der Weihnachtsmann das ganze Jahr über Einzug.....







Auf dem Weg zum Schiff ging es noch an der Festung Bergenhus, einer der ältesten Festung Norwegens vorbei.

Das Kreuzfahrt-Terminal liegt nur etwa 20 min. Fußweg von der Innenstadt entfernt. Und so waren wir innerhalb kürzester Zeit wieder am Schiff.



Auch an diesem Abend konnten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang an Bord genießen.





Nach einem wunderschönen Tag ging es nun zum nördlichsten Punkt unserer Reise, der Stadt Alesund, weiter.

Wer virtuell mitreisen möchte, der kann gerne in den nächsten Tagen wieder reinschauen.

Bis dahin,

LG Heike

PS: Wer den Fehlerteufel findet, darf ihn behalten.


Sonntag, 1. September 2019

AIDA 2019: Nordische Inseln .... Invergordon



Loch Ness


Hallo,
heute ging es auf Nessi - Jagd!

Zuerst fuhren wir zum Cawdor-Castle, welches wenige km südlich von Inverness  in den schottischen Highlands liegt. 1380 wird die Anlage das erste Mal erwähnt. 





Neben dem sehr sehenswerten Castle, lohnt sich auch ein Abstecher in den Garten. Eine Vielzahl von Pflanzen lässt das Herz des Botanikers strahlen. Aber auch Personen mit keinem grünen Daumen werden begeistert sein.










Danach ging es ins nahe gelegene Inverness, der nördlichsten Stadt des "Vereinigten Königreichs", Tor zum Norden Schottlands und Hauptstadt der Highlands.

Inverness bedeutet "Mündung des Ness". Auf der Burg von Inverness regierte im 11. Jh. Macbeth, der in dem Drama von Shakespeare grausamer dargestellt wird als er war.



 Burg von Inverness

 Panorama von Inverness

 Auf Verkehrs- und Hinweisschildern ist die schottisch-gälische 
Sprache präsent. Viele Einwohner sprechen noch gälisch, 2007 wurde eine
Grundschule eröffnet, die diese Sprache fördern soll.


 Außerhalb der Burg weisen kleine Tafeln u. a. auf die  
Schlacht bei Culloden hin.

 Erst im Jahr 2000 schaffte es Inverness, mittlerweile ca 60.000 Einwohner,
zur "City" (Großstadt) ernannt zu werden. 

 Flora Macdonald , die als Heldin verehrte Jakobiterin.
Berühmt wurde sie, als sie "Bonnie Prince Charles" (Charles Edward Stuart)
nach seiner Niederlage bei der Schlacht von Culloden zur Flucht verhalf.







 Trotz Nebel am Morgen, der Tag wurde noch sonnig und warm.
Und es war eine gute Entscheidung von uns, erst am Nachmittag zum Loch Ness
zu fahren. 
(Bei Nebel findet man Nessie ja erst Recht nicht !)





Urquhart Castle ist eine Burgruine, gelegen am Loch Ness,
entstanden ca. 1230.



 Im Loch Ness Center ( und es ist tatsächlich dieses rustikale 
Gebäude) informierten wir uns darüber, ob es Nessie gibt oder nicht,
welche Personen wann und wie Nessie gesehen haben wollen und 
vieles andere über den See.
Und entgegen der vielen negativen Bewertungen über das kleine 
Museum, fanden wir es informativ und toll.
Am Eingang bekommt man ein Informationsblatt und auf 
2 DIN A4 ist in deutscher Sprache geschrieben, was in jedem Raum 
vorhanden ist.
Im Raum selber werden dann zu verschiedenen Themen Filme gezeigt,
z.B. die photographischen Dokumente, auf denen Nessie für die Nachtwelt festgehalten wurde.
Aber auch Experimente, wie man diese Fotografien widerlegen kann.







Ob es Nessie nun gibt oder ob es nur eine optische Täuschung, ein Fake
oder eine tolle Geschichte ist, wird wohl weiterhin ein 
Geheimnis bleiben. 

Jedenfalls hat der Souvernishop ein wenig an uns verdient..............


 Übrigens waren  wir auch an diesem Tag wieder mit einem roten Flitzer unterwegs.

Und wenn man auf dem Rückweg an der Tankstelle das Auto wieder voll tankt, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass wieder ein toller Tag vorbei ist.

Bis dahin,

LG Heike


PS: Wer den Fehlerteufel findet, darf ihn behalten.




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