Dienstag, 5. November 2019

AiDA 2019: Küste Norwegens...Nordfjordeid

Hallo,

auf den heutigen Bericht freue ich mich besonders,  da dies für mich der schönste Tag bzw. der schönste Ausflug auf dieser Reise war.

Heute sollte es zum Berg "Hoven" gehen, der mit seinen gut 1000m Höhe bei gutem Wetter einen fantastischen Blick über den Nordfjord bietet.



 Auch heute hatten wir, wie sollte es anders sein, herrliches Wetter.


Am frühen Morgen ankerten wir in dem kleinen Ort Nordfjordeid, der am Ende des Nordfjord liegt.


Für diesen Tag hatten wir uns vorgenommen zum Ort Loen zu fahren und dann mit dem Loen Skylift hinauf auf den Hoven.
Da  AIDA 2019 zum ersten Mal diesen Ort angefahren hat, war leider im Internet kaum etwas zu finden, wie man vom Nordfjordeid auf eigene Faust zum Hoven kommt.

Ein weiterer Punkt, weswegen wir nichts vorgebucht hatten, war das Wetter. Da diese Tour (entsprechend dem Land) recht kostenintensiv war, wollten wir vor Ort spontan buchen.

Direkt am Hafen kann man Tickets für die Fahrt mit einem Kleinbus kaufen. Diese kosten  1400 NOK (ca. 142 €) für 2 Personen. Alternativ kann man sich einen Mietwagen buchen.

Nach einer einstündigen Fahrt kamen wir am Fuße des Berges an.

Und hatten diese Sicht nach oben.....

Nun waren wir also auf diesem Parkplatz angekommen und so kauften uns Tickets für den im Jahr 2017 eröffneten Loen Skylift (1040 NOK = 105€/2 Personen).
Leider war die Zipline, die einen über die Tungejolet-Schlucht mit Blick auf die Hängebrücke in der Via Ferrata transportiert, noch nicht von den Behörden freigegeben worden.
Schade, denn genau auf diese hatten wir uns so lange gefreut.😢

So fuhren wir also mit der Seilbahn hoch und als wir durch die Wolkendecke durch waren, hatten wir diesen wundervollen Ausblick:
















 "Schneefeld"


 Bergsee


 Hufeisen - auf norwegisch Hoven



 Blick von der Panoramaterrasse nach unten zur Talstation


 Am Nachmittag ging es dann leider schon wieder mit der steilsten 
Seilbahn der Welt in wenigen Minuten hinab ins Tal.




Blick auf den Fjord. 


 Und Blick nach oben zur Bergstation,
jetzt ohne Nebel.


 Auf der einstündigen Rückfahrt hielten wir auf einen Fotostopp 
noch am Fjord an.

Zurück am Hafen erwartete uns schon die AiDa. 


 Hier noch ein Blick auf Nordfjordeid.

Und leider war dann dieser schöne Tag auch schon vorbei und es ging weiter zum letzten Hafen, Stavanger.

Wer Lust hat, virtuell mit nach Stavanger zu kommen, 

der schaut in den nächsten Tagen einfach wieder vorbei.

Bis dahin,

LG Heike

PS: Wer den Fehlerteufel findet, darf ihn behalten!


Freitag, 1. November 2019

AiDA 2019: Küste Norwegens ... Alesund

Hallo, oder "god dag" wie man in Norwegen sagt.

Am heutigen Tag ankerten wir vor Alesund........bei herrlichem Wetter.
Auf unserem Programm standen der Hausberg Aksla, das Aquarium sowie der Leuchtturm auf der Insel Alnes.

Etwa 236 km nordöstlich von Bergen liegt die Stadt Alesund, deren, durch den Jugendstil geprägtes Zentrum, viele Touristen anzieht.
Im Jahr 1904 zerstörte ein Feuer fast die komplette Innenstadt, die u.a. mit Hilfe von Deutschland (Kaiser Wilhelm II., ein Norwegenverehrer) wieder aufgebaut wurde.

Zeitig verließen wir das Schiff, um die 418 Stufen zum Hausberg Aksla zu erklimmen.

Durch den Stadtpark, vorbei am Rollo-Denkmal....

... begann dann der Aufstieg.

Oben angekommen, entschädigte uns ein wunderbarer Ausblick über die Stadt für die Anstrengung.

Anmerkung:
Auf halben Weg den Berg hinauf, steht der Fotograf von AiDA, um ein "schönes" Portrait mit der Stadt im Hintergrund zu machen. Wir lehnten dies dankend ab, da uns der Aufstieg in einer ziemlichen Geschwindigkeit nicht mehr so frisch hat aussehen lassen. 😁


Von hier aus kann man sehr gut sehen, dass die Stadt auf mehreren Inseln verteilt liegt,
dazu später mehr in diesem Bericht.

Auf dem Berg selber kann man entweder die Aussicht genießen, sich im Restaurant eine Erfrischung gönnen oder einen kleinen Spaziergang machen. Egal für was man sich entscheidet, die Aussicht auf die Stadt und den Fjord ist einfach traumhaft.









Nachdem wir die 418 Stufen wieder hinab gestiegen sind, begaben wir uns Richtung Touristeninformation, um uns nach einer Busverbindung zum knapp 4 km entfernten Aquarium zu erkundigen.





Vorbei am idyllisch gelegenen Hafen, hatten wir Glück, dass die Dame in der Touristeninfo auch deutsch sprach. Hilfsbereit gab sie uns einen Busfahrplan Richtung Aquarium.

Gegenüber den Jugendstil Zentrum, indem eine Ausstellung zum Brand von 1904 zu sehen ist, befand sich dann die Haltestelle.

Bedenkenlos kann man sich in Norwegen mit öffentlichen Verkehrsmitteln günstig fort bewegen. Neben Pünktlichkeit ist, wie ich finde, ein großer Vorteil, dass man die Busfahrkarte beim Fahrer  mit ec-Karte bzw. Visakarte bezahlen kann (ich weiß jetzt nicht, ob das in Deutschland auch möglich ist), sodass ein Umtausch in Kronen nicht nötig ist.
Gegenüber dem sonstigen, doch recht hochpreisigen Land, ist eine Busfahrkarte im bezahlbaren Rahmen. So kostete die etwa 30minütige Fahrt 74 NOK, umgerechnet 10 € für 2 Personen.


Das Aquarium liegt auf einer Insel außerhalb des Stadtzentrums. Der Eintrittpreis beträgt z. Zt. 390 NOK (41,50 € für 2 Personen).
Etwas verwirrt von der im Inneren für uns unübersichtlichen Aufteilung, fanden wir nach einigem Suchen und mit etwas Glück noch rechtzeitig die Fütterung der Fische durch einen Taucher.








Der Außenbereich hingegen  ist wunderschön angelegt, mit einem Blick über den Fjord zur Alesund-City.





Das beste am Außenbereich ist das "Otter-Gehege" mit den z.Zt. 3 Ottern, denen wir recht lange zuschauten.




Zurück  in der Innenstadt, stand unser nächstes "Abenteuer" auf dem Plan. Wir wollten mit dem öffentlichen Bus zur Insel Alnes und dort zum Leuchtturm.
Der Fahrpreis für die 22 km mit dem Bus betrug 96 NOK (12,20 € ) für 2 Personen, einfache Fahrt.
Hierfür bekommt man neben dem Erlebnis durch mehrere Unter-dem-Meer-Tunnel (teilweise einspurig mit Ausweichbuchten) zu fahren auch kostenlose Inselrundfahrten mit rauher Landschaft.


 Auf Alnes zogen kurz Wolken auf.....












Hier eine "typische" Bushaltestelle, irgendwo im Nirgendwo, ohne Fahrplan (wir hatten uns zum Glück vorher über die Abfahrtszeiten erkundigt). Die Wartezeit bis zur Abfahrt verkürzten wir uns mit Plätzchen essen .


Zurück in der Innenstadt, kamen wir noch am Rathaus vorbei.



 Und natürlich auch hier wieder ein Hinweisschild........



Voller Eindrücke ging es am Abend wieder aufs Schiff, um die Fahrt zu unserem nächsten Ziel, dem Nordfjordeid anzutreten.

Also, wenn ihr Lust habt auf die nächste virtuelle Norwegen Reise (und das war für mich der schönste Tag dieser Reise), dann schaut doch einfach  wieder vorbei.

Bis dahin,

LG Heike

PS: Wer den Fehlerteufel findet, darf ihn behalten.




















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