Mittwoch, 11. März 2020

AiDA 2020: Cádiz

Stopp 2: Cádiz (Spanien)


Nach einem Seetag und einer längeren Nacht (hier gibt es eine Stunde Zeitverschiebung, heißt, die Uhren wurden von 03:00 Uhr auf 02:00 Uhr zurück gestellt), ankerten wir ab ca. 8 Uhr im Hafen von Cádiz.

Mit gefülltem Magen gingen wir von Bord und trafen den besten AiDA-Fotografen, "unseren" Neil. Immer gut gelaunt, ließen sich wohl die meisten Passagiere gerne von ihm ablichten. Gebürtigt in Südafrika, hatten wir natürlich direkt ein Gesprächsthema.....


Die Anlegestelle des Schiffes lag in Stadtnähe, so dass  wir fußläufig die erste Sehenswürdigkeit schon nach wenigen Minuten erreichten: die Plaza de Espana.

Die Plaza ist das Ergebnis der Erweiterung der Plazuela del Carbón nach dem Abriss der Stadtmauern. Anlässlich der 100 Jahr Feier der Verfassung von 1812 wurde sie errichtet.



 Sehenswert ist auch das Haus der vier Türme.

Weiter ging es Richtung Wasser und an der Promenade entlang.




Die Promenade, noch menschenleer. 

 Vorbei an den Gärten von Alameda de Apodaca.....


 ... und an einer der vielzähligen Kirchen.

 Die nördlich gelegene Burg Santa Catalina wurde 1598 gebaut, um die nordwestliche Front 
zu sichern. Die Burg hat einen sternenförmigen Grundriss. 
Leider konnte man sie nicht besichtigen und so blieben uns die Zisternen, Pavillons sowie 
Lagerräume (zwecks Aufbewahrung von Schießpulver) verwehrt.



 Umkleideräume ? 


 Am Strand wurde natürlich wieder Sand für meine Sammlung in ein kleines Tütchen gepackt....


 Von hier aus hatte man auch schon einen Blick auf "San Sebastián" mit ihrem 
Leuchtturm, die durch einen Damm mit dem Festland verbunden ist.
San Sebastián war einst ein Teil der Festungsanlage, heute wegen ihrer 
fantastischen Aussicht auf Meer und Stadt eine beliebte Sehenswürdigkeit
(an diesem Tag leider geschlossen).

 Übrigens wurde an diesem Strand die Szene aus "Stirb an einem anderen Tag"
mit Pierce Brosnan und Halle Berry gedreht, als Berry aus dem Wasser stieg
(die Szene ist wohl jedem bekannt).




Unser nächster Anlaufpunkt war der öffentliche Markt, der im Zentrum von Cádiz liegt und auf dem man jeden Tag Köstlichkeiten kaufen kann.




Cádiz (oder Gadir, was in etwa Burg bedeutet) wurde bereits von den Phöniziern gegründet. Diese waren erfahrene Seefahrer und auf ihrer Suche nach Zinn sogar in Cornwall (England).

Cádiz ist die Hauptstadt der Provinz Cádiz und hat knapp 117.000 Einwohner.
Im 19. Jh. (durch die Verfassung im Jahr 1812) war Cádiz sogar kurzfristig die Hauptstadt Spaniens.

Der Charme der Stadt liegt in den engen und verwinkelten  Gassen, den weißen Häusern und die Freundlichkeit der Bewohner.



Der Bau der Kathedrale begann bereits 1722, sie wurde aber erst im 19. Jh. fertig gestellt. So kann man verschiedene Baustile erkennen (Barock und Neoklassizismus).







 Auch die Krypta ist sehr sehenswert und befindet sich unter dem Meeresspiegel !

 Mir hat besonders gut die etwa fünf Meter hohe, komplett aus Silber gefertigte, größte Monstranz der Welt, gefallen.

 Blick nach oben...


 Der Aufstieg auf einen der Türme, von dem man einen wunderbaren Blick über die Stadt
hat, war sehr angenehm.... keine Treppenstufen sondern ein stetig ansteigender Weg.

 Kurz vor 12 Uhr schlugen dann bereits die Kirchenglocken.


Hier dann der fantastische Blick über die Stadt:


 Auf diesem Bild kann man erkennen, wie zentrumsnah die AiDA geankert hatte...


Unser nächster Stopp war das Teatro Romano de Cádiz, ein römisches Amphitheater, welches man durch Zufall unter den Trümmern einiger verfallener Häuser gefunden hat und es 1990 teilweise ausgrub. Hierbei handelt es sich um das größte Theater Spaniens.






Für mich immer einen Besuch wert, ist der Torre Tavira mit seiner Camera Oscura. Bereits vor einigen Jahren, bei einem Andalusien Urlaub, waren wir auf dem Turm und ein Aufstieg mit Blick über die Stadt ist immer lohnenswert.
Auch die Führung / Erklärung der Camera Oscura ist sehr interessant, leider ist fotografieren nicht erlaubt. Der Preis pro Person beträgt 7,00 € .








 Bei der Vielzahl der Fotos merkt man wohl ein wenig meine Begeisterung 
für diese Stadt .....

 Und hier noch ein Blick von unten nach oben.


Und jetzt noch ein paar Stadtansichten:
















Und hier endet dann auch schon unser Rundgang am Plaza de Espana...


... ganz in Sichtweite der AiDAmar.

Um 19.30 Uhr hieß es dann "Alle an Bord", sodass wir um 20 Uhr Richtung Lissabon auslaufen konnten.

Wenn dich interessiert, wir wir die 1,5 Tage in Portugals Hauptstadt verbracht haben, dann schau einfach in den nächsten Tagen wieder vorbei.

Bis dahin,

LG Heike.


PS: Wer den Fehlerteufel findet, darf ihn behalten.


Samstag, 7. März 2020

AiDA 2020: Barcelona

Stopp1: Barcelona

Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren AiDA-Fahrt, die erste mit der AiDAmar.


Dieses Mal erwartete uns eine Transferfahrt von Mallorca nach Hamburg.
Nach einer Nachtseefahrt kamen wir am Morgen in Barcelona an und machten uns direkt auf, da wir an diesem Tag mit der Seilbahn auf den Montjiuc wollten.

Vom Terminal A, wo wie dieses Mal ankerten, fuhren wir mit dem Hafen Shuttle für 4,50 € (hin und zurück) in die Stadt. Die Shuttle Busse halten direkt vor dem Hafengebäude, welches man nach dem Verlassen des Schiffes durchqueren muss. Und hier sollte man aufpassen, denn die AiDA-Shuttles halten direkt neben den öffentlichen Shuttlebussen, sind aber doch um einige Euros teurer.

Mit der Bergbahn "Funicular de Montjuic" erreicht man in wenigen Minuten die Talstation der neuen Seilbahn, von der aus man hoch auf den "Olympiaberg" und zur alten Festung fahren kann.

Aber erst einmal mussten wir, nachdem wird das Metroticket dank der Hilfe einer netten Spanierin gelöst hatten (einfache Fahrt: 2,40 €), einen sehr, sehr langen Gang entlang gehen, um die Bahn 
zu erreichen.

 Sah schon sehr futuristisch aus.....


Die Fahrt verlief ohne Probleme (und ich merke das hier kurz an, denn diese Schiffstour entwickelte sich noch zu einer Abenteuertour) und bereits nach wenigen Minuten erreichten wir die Talstation der Bergbahn.

Kurze Zeit später konnten wir unser Ticket (13,50 €/Person, hin und zurück) lösen und hinauf ging es über 750m mit der Schwebebahn auf den Berg.


 Hier die Aussicht von der Kabine aus hoch auf den Berg....

 ... und hinunter auf die Stadt.

Den Ausstieg in der Mittelstation schenkten wir uns und fuhren auf dem direkten Weg hoch auf den Berg, um die alte Festung zu besichtigen.




Für den humanen Eintrittspreis von 5,00€ pro Person kommt man in die Innenräume und den Innenhof des auf dem 173m hohen Hausberg gelegenen Castell. Von dort hat man einen wunderbaren Blick über den Hafen und die Stadt.
Das Castell, eine große Verteidigungsanlage, wurde in seiner heutigen Form Ende des 18. Jh. errichtet und war viele Jahre ein Militärgefängnis (bis 1960). Es war dadurch ein Symbol der Unterdrückung durch das Franco-Regime. Heute beherbergt das Castell das militärhistorische Museum.
Erst im Juni 2008 wurde es offiziell seiner neuen Bestimmung als Kulturstätte an die Stadt übergeben, es finden hier  regelmäßig Konzerte, Seminare und Ausstellungen statt.




 Blick vom Innenhof auf den Hafen und die AiDAmar, die in der Nähe der 
Pont d'Europa gelegen hat.

 Nochmal ein Blick von einem Schießschacht.

 Auch wenn es etwas diesig war, so hatte man doch einen wunderschönen Blick
auf die Stadt und die Sagrada Familia, die 2026 wohl endlich fertig 
gestellt werden soll.

Nun noch einige Impressionen aus dem Innenhof:






 Die Orangen waren auch schon reif....



Mit der Seilbahn wieder an der Talstation angekommen, wanderten wir ca. 2,5km hinab in die Stadt.

 Das hier war einer der offiziellen Wege den Berg hinab, 
wenn auch nicht asphaltiert, so doch gut zu gehen.

Und es gab wieder einige Wandmalereien zu sehen.....





 Kurze Zeit später erreichten wir die ersten Wohnhäuser, deren Bewohner ,typisch für Spanien,
ihre Wäsche vor den Fenstern und dem Balkon trockneten. 



Unser Weg führte uns auf die Rambla, der 1,2 km langen Promenade im Zentrum von Barcelona.
Ausführlich habe ich über die Rambla schon in meinem Bericht vom April 2019 
berichtet.



Vorbei an vielen schönen Häusern, gingen wir in den Markt "La Bouqueria",


... in dem es viele Leckereien zu sehen und probieren gibt.








Nach einem kurzen Abstecher zur Kathedrale La Catedral de la Santa Creu i Santa Eulalia im Stadtviertel Barri Gòtic, ging es weiter durch enge Gassen.



 Während man im Kreuzgang der Kathedrale Gänse beobachten kann,

 ... sieht man außerhalb des Gebäudes wunderschöne alte Wasserspeier, 
wie z.B. dieses Einhorn.

 Dieses Deckengebilde aus Holz haben wir in einem weiteren Innenhof
in der Altstadt entdeckt.


 Enge Gassen, schmale Häuser und immer wieder Plätze, 
auf denen Cafés zum verweilen einladen.

 Eine Kunst des New Yorker Künstlers Roy Lichtenberg
im Hafenbereich.

Blick auf die Kolumbus Säule....

 ...die uns den Weg zum Schiff weist.


Wieder im Shuttlebus eingestiegen, ging es zurück zum Hafengelände und auf das Schiff. 
Am frühen Abend legte die AiDAmar dann im Hafen ab um Kurs Richtung Cadiz zu nehmen.

Aber darüber mehr im nächsten Bericht. Ich würde mich freuen, wenn Du wieder Interesse an einer virtuellen Schiffstour hättest und vorbei schaust.

Bis dahin,

LG Heike. 


PS: Wer den Fehlerteufel findet, darf ihn behalten !



Glyderau Mountains - Wales

Glyderau Mountains - eine Gebirgskette in Snowdonia (Nordwales). Hier gibt es einige Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen sow...