Sonntag, 26. Juli 2020

Traumschleife Ehrbachklamm

Startpunkt der Wanderung durch die Ehrbachklamm ist der Wanderparkplatz in Oppenhausen. Von hier aus hält man sich immer an die Wegweiser. Nach einem kurzen Anstieg erhält man einen wunderbaren Blick über den Hunsrück, bevor es talabwärts zur Ehrbachklamm geht.

 Aufgrund der aktuellen Corona Lage  wurde die Wanderrichtung vorgeschrieben.


 Blick auf den Hunsrück.




Nach einem kurzen Abstieg haben wir den Ehrbach erreicht und wir können durch die Klamm wandern. (festes Schuhwerk ist empfehlenswert)







 Dies war die einzige Stelle in der Klamm, 
bei der man auf eine große Anzahl anderer Wanderer traf.......





 Am Ende der Klamm wird noch einmal ein wenig Kraft benötigt, um zur Felsformation "Steinerner Hund" hinauf zu steigen. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf die Burg Rauschenberg, die wir dann nach kurzer Zeit noch erreichten und besichtigten (zumindest einen Teil).









Weiter ging es dann noch ca. 2 km, um den Wanderparkplatz zu erreichen.

Die Ehrbachklamm (bzw. Traumschleife Ehrbachklamm) ist mit 8,9 km ein sehr schöner  Wanderweg. Besonders angenehm ist es  an warmen Tagen  im schattigen Wald am Wasser entlang zu wandern. Wie schon oben beschrieben, ist festes Schuhwerk angebracht.

Auf dem Rückweg fuhren wir an der Mosel vorbei. An einem Haltepunkt oberhalb von Brodenbach hat man einen wunderschönen Blick auf das Moseltal.




Und zum Schluss wurde sich dann noch mit einem Milchkaffee und einem Stück Kuchen belohnt.



Wieder eine wunderschöne Wanderung in unserer Heimat !

Bis zum nächsten Mal

grüßt Euch

Heike !


(Fotos mit der Ixus 190)

Manderscheider Burgenstieg

Hallo !

Heute gibt es einen Bericht über den Manderscheider Burgenstieg, ein knapp 6 km langer Rundweg um Manderscheid herum. 

Am Kurpark starteten wir, dann ging es schnell in den Wald hinein. Von nun an ging es stetig bergauf und bergab, an unzähligen Punkten kann man beide Burgen aus verschiedenen Blickwinkel betrachten.


 Unser Startpunkt: der Kurpark in Manderscheid






 Vom Aussichtspunkt "Belvedere" hat man einen wunderschönen Blick über Manderscheid.






Nur wenige Meter voneinander entfernt stehen in Manderscheid die Ober- und Niederburg , die durch das enge Liesertal getrennt werden.
Selbstverständlich besichtigten wir die Niederburg (Eintritt: 3 €, hierfür kann man allein überall in der Burgruine umher gehen).








 Blick auf die Oberburg.


Durch das Liesertal hindurch, ging es dann zur Oberburg.
Diese ist nicht mehr so gut erhalten wie die Niederburg, auf den Bergfried kann man trotzdem steigen und hat einen atemberaubenden Blick auf das Tal.









 Über den Karl-Kaufmann-Weg ging es dann zurück ins Städtchen.
Ein letzter Blick auf die Niederburg.


Auch wenn der Weg nur knapp 6 km lang ist, so haben wir mit Besichtigung der beiden Burgen, Fotostopps und kleiner Trinkpause fast 3 Stunden für diesen wunderschönen Weg benötigt.
Er lohnt sich auf alle Fälle erwandert zu werden !


Das war es wieder für heute,

bis zum nächsten Mal 

grüßt Euch Heike !

PS: Wer den Fehlerteufel findet, darf ihn behalten !



(Fotos mit der IXUS 190)

Sonntag, 5. Juli 2020

Wanderung durch den Nickenicher Wald



Heute wanderten wir in unmittelbarer Nähe durch den Nickenicher Wald. Ungefähr 12 km lang ging es (teilweise) bergauf und bergab, aber das sind wir ja gewohnt.


 Erster Aussichtspunk: Kell


Weiter ging es Richtung "Alte Heimschule", welche am Traumpfad "Pellenzer Seepfad" liegt und eine wechselvolle Geschichte hat.
Am 18.09.1927 wurde der Grundstein für eine neue konfessionelle Schule gelegt. Es sollte der Beginn einer neuen Zeitrechnung werden, aus kirchlicher Sicht war das Unterrichtsideal ein ganzheitliches, christliches Menschenbild.
Unklar ist, warum der Schulbetrieb schon 1933/34 wieder schließen musste, wahrscheinlich habe die Weltwirtschaftskrise der 1920er Jahre einen Weiterbau verhindert.
Die NS-Ideologen hatten nach der Machtergreifung 1933 ganz andere Pläne: als nationalsozialistische "Heimstätte für Mädchen" war der Lehrbetrieb nun konform mit der NS-Ideologie.
Nach Ende des 2. Weltkrieges wurde das Gebäude nicht mehr benutzt und verfiel.

Heute ist es ein  bekannter "Lost Place".


 Nur wenige Meter weiter erreichten  wir den "keltischen Baumkreis". Die Kelten teilten das Jahr in Zeitphasen ein und sagten den Bäumen verschiedene Eigenschaften nach. Auf Infotafeln im Kreis erhält man weitere Informationen.


 Weiter ging es zum Lydiaturm, ein 23m hoher Aussichtsturm nahe Wassenach.
Den Namen erhielt der Turm von der Ehefrau des Eifelverein-Gründers Dr. Hans Andrae, die sich besonders für diesen Turm einsetze.
Ein erster Turm wurde 1896 eröffnet und sollte eine Rundumsicht auf den Laacher See ermöglichen, 1925 wurde er wegen Bauanfälligkeit geschlossen.
1927 eröffnete ein aus Lavastein erbauter und Spenden finanzierter Turm.
1986 war eine Erhöhung um 7m (aus einer Holzkonstruktion)notwendig, da die umliegenden Bäume so gewachsen waren und den Turm übertrafen.




 Blick auf den Laacher See.




Zurück durch den Wald Richtung Nickenich, kamen wir dann auch noch an dem "Tumulus", ein gallorömisches Kenotaph (Scheingrab, welches keine sterblichen Überreste enthält sondern nur der Erinnerung dient).

Hier noch die visuelle Darstellung unserer Wanderung.



Das war der heutige Wanderbericht,

ich würde mich freuen, wenn ihr demnächst wieder in meinem
Blog vorbei schauen würdet.

Bis dahin grüßt Euch

Heike.

PS: Wer den Fehlerteufel findet, darf ihn behalten.


(Aufnahmen mit der Ixus)

Glyderau Mountains - Wales

Glyderau Mountains - eine Gebirgskette in Snowdonia (Nordwales). Hier gibt es einige Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen sow...