Freitag, 1. November 2019

AiDA 2019: Küste Norwegens ... Alesund

Hallo, oder "god dag" wie man in Norwegen sagt.

Am heutigen Tag ankerten wir vor Alesund........bei herrlichem Wetter.
Auf unserem Programm standen der Hausberg Aksla, das Aquarium sowie der Leuchtturm auf der Insel Alnes.

Etwa 236 km nordöstlich von Bergen liegt die Stadt Alesund, deren, durch den Jugendstil geprägtes Zentrum, viele Touristen anzieht.
Im Jahr 1904 zerstörte ein Feuer fast die komplette Innenstadt, die u.a. mit Hilfe von Deutschland (Kaiser Wilhelm II., ein Norwegenverehrer) wieder aufgebaut wurde.

Zeitig verließen wir das Schiff, um die 418 Stufen zum Hausberg Aksla zu erklimmen.

Durch den Stadtpark, vorbei am Rollo-Denkmal....

... begann dann der Aufstieg.

Oben angekommen, entschädigte uns ein wunderbarer Ausblick über die Stadt für die Anstrengung.

Anmerkung:
Auf halben Weg den Berg hinauf, steht der Fotograf von AiDA, um ein "schönes" Portrait mit der Stadt im Hintergrund zu machen. Wir lehnten dies dankend ab, da uns der Aufstieg in einer ziemlichen Geschwindigkeit nicht mehr so frisch hat aussehen lassen. 😁


Von hier aus kann man sehr gut sehen, dass die Stadt auf mehreren Inseln verteilt liegt,
dazu später mehr in diesem Bericht.

Auf dem Berg selber kann man entweder die Aussicht genießen, sich im Restaurant eine Erfrischung gönnen oder einen kleinen Spaziergang machen. Egal für was man sich entscheidet, die Aussicht auf die Stadt und den Fjord ist einfach traumhaft.









Nachdem wir die 418 Stufen wieder hinab gestiegen sind, begaben wir uns Richtung Touristeninformation, um uns nach einer Busverbindung zum knapp 4 km entfernten Aquarium zu erkundigen.





Vorbei am idyllisch gelegenen Hafen, hatten wir Glück, dass die Dame in der Touristeninfo auch deutsch sprach. Hilfsbereit gab sie uns einen Busfahrplan Richtung Aquarium.

Gegenüber den Jugendstil Zentrum, indem eine Ausstellung zum Brand von 1904 zu sehen ist, befand sich dann die Haltestelle.

Bedenkenlos kann man sich in Norwegen mit öffentlichen Verkehrsmitteln günstig fort bewegen. Neben Pünktlichkeit ist, wie ich finde, ein großer Vorteil, dass man die Busfahrkarte beim Fahrer  mit ec-Karte bzw. Visakarte bezahlen kann (ich weiß jetzt nicht, ob das in Deutschland auch möglich ist), sodass ein Umtausch in Kronen nicht nötig ist.
Gegenüber dem sonstigen, doch recht hochpreisigen Land, ist eine Busfahrkarte im bezahlbaren Rahmen. So kostete die etwa 30minütige Fahrt 74 NOK, umgerechnet 10 € für 2 Personen.


Das Aquarium liegt auf einer Insel außerhalb des Stadtzentrums. Der Eintrittpreis beträgt z. Zt. 390 NOK (41,50 € für 2 Personen).
Etwas verwirrt von der im Inneren für uns unübersichtlichen Aufteilung, fanden wir nach einigem Suchen und mit etwas Glück noch rechtzeitig die Fütterung der Fische durch einen Taucher.








Der Außenbereich hingegen  ist wunderschön angelegt, mit einem Blick über den Fjord zur Alesund-City.





Das beste am Außenbereich ist das "Otter-Gehege" mit den z.Zt. 3 Ottern, denen wir recht lange zuschauten.




Zurück  in der Innenstadt, stand unser nächstes "Abenteuer" auf dem Plan. Wir wollten mit dem öffentlichen Bus zur Insel Alnes und dort zum Leuchtturm.
Der Fahrpreis für die 22 km mit dem Bus betrug 96 NOK (12,20 € ) für 2 Personen, einfache Fahrt.
Hierfür bekommt man neben dem Erlebnis durch mehrere Unter-dem-Meer-Tunnel (teilweise einspurig mit Ausweichbuchten) zu fahren auch kostenlose Inselrundfahrten mit rauher Landschaft.


 Auf Alnes zogen kurz Wolken auf.....












Hier eine "typische" Bushaltestelle, irgendwo im Nirgendwo, ohne Fahrplan (wir hatten uns zum Glück vorher über die Abfahrtszeiten erkundigt). Die Wartezeit bis zur Abfahrt verkürzten wir uns mit Plätzchen essen .


Zurück in der Innenstadt, kamen wir noch am Rathaus vorbei.



 Und natürlich auch hier wieder ein Hinweisschild........



Voller Eindrücke ging es am Abend wieder aufs Schiff, um die Fahrt zu unserem nächsten Ziel, dem Nordfjordeid anzutreten.

Also, wenn ihr Lust habt auf die nächste virtuelle Norwegen Reise (und das war für mich der schönste Tag dieser Reise), dann schaut doch einfach  wieder vorbei.

Bis dahin,

LG Heike

PS: Wer den Fehlerteufel findet, darf ihn behalten.




















Mittwoch, 30. Oktober 2019

AiDA 2019: Küste Norwegens ... von Hamburg nach Bergen

Auf meiner dritten AiDA Fahrt in diesem Jahr, ging  es von Hamburg aus die Küste Norwegens entlang.  Der erste Stopp sollte hier die norwegische Stadt Bergen sein.

Zuerst ging es mit der Bahn nach Hamburg, wo wir mittags ankamen. Nachdem wir am AIDA Stand (vor dem Hauptbahnhof) unser Gepäck abgaben, ging es zur Elbphilharmonie. Dort ging es hoch zur "Plaza", von wo aus man einen guten Blick über den Hafen hat.









 Auf der AIDA genossen wir dann noch das gute Wetter bei einem leckeren Cocktail....




... bis es dann um 18 Uhr  "Leinen los" hieß  und bei einem "Sail away" fuhren wir von Steinwerder aus Richtung Elbmündung.





 Sonnenuntergang....








Nach einem Seetag, den wir hauptsächlich an Deck in der Sonne verbrachten, erreichten wir morgens bei herrlichem Wetter Bergen. Bei 248 Regentage im Jahr, wird sie auch die "regenreichtste Großstadt Europas" genannt. Wir hatten also mehr als Glück mit dem Wetter.


Bergen, die zweitgrößte Stadt Norwegens, liegt am inneren Byfjord und wir auch "Tor zu den Fjorden" genannt. Sie ist von 7 Hügeln umgeben, wobei der bekannteste der Floyen (320 m) ist.




Bereits zuhause online geordert, konnten wir mit den Tickets direkt zur Bahn  gehen. Innerhalb kürzester Zeit (5 min.) fährt man mit der Standseilbahn, die einzigartig in Norwegen ist,  hoch zur Bergstation.




Oben angekommen, hat man einen wunderbaren Blick über Bergen. Auf dem Floyen selber kann man sehr gut wandern.

 Und hier natürlich noch ein Entfernungsschild....
...wie in einem früheren Blog geschrieben,
mag ich diese Schilder, auf denen die Entfernungen zu 
verschiedenen Orten angegeben sind.

In der Sommersaison ist das Restaurant täglich geöffnet.

 Vorbei an freilebenden Ziegen (die extrem groß waren)....


 .... und Verbotsschilder für Hexen.....


 ... ging es durch den Wald zu einem See.

 Leider konnten wir nicht um den See wandern, da wegen Bauarbeiten ein 
Teil des Weges gesperrt war.






Nach einer wunderschönen Wanderung fuhren wir am Mittag wieder mit der Bahn zur
Talstation, um noch ein wenig in der Stadt zu schlendern.



Zuerst ging es zum Fischhafen, wo noch Markt war.








Von hier aus hat man auch einen hervorragenden Blick auf den ältesten Stadtteil Bergens: Bryggen, welches von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.
1702 wurde das Viertel durch einen Großbrand zerstört, jedoch direkt nach dem Brand wieder aufgebaut.





Aber auch sonst  kann man noch einige schöne Ecken in der Stadt entdecken.






In Bryggen selber werden die dicht aneinander gereihten Holzhäuser von engen Gassen durchzogen.
Hier entdeckt man neben vielen Kuriositäten und Läden auch Museen.

 Hier hält der Weihnachtsmann das ganze Jahr über Einzug.....







Auf dem Weg zum Schiff ging es noch an der Festung Bergenhus, einer der ältesten Festung Norwegens vorbei.

Das Kreuzfahrt-Terminal liegt nur etwa 20 min. Fußweg von der Innenstadt entfernt. Und so waren wir innerhalb kürzester Zeit wieder am Schiff.



Auch an diesem Abend konnten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang an Bord genießen.





Nach einem wunderschönen Tag ging es nun zum nördlichsten Punkt unserer Reise, der Stadt Alesund, weiter.

Wer virtuell mitreisen möchte, der kann gerne in den nächsten Tagen wieder reinschauen.

Bis dahin,

LG Heike

PS: Wer den Fehlerteufel findet, darf ihn behalten.


Glyderau Mountains - Wales

Glyderau Mountains - eine Gebirgskette in Snowdonia (Nordwales). Hier gibt es einige Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen sow...